Generali Beitragserhöhung 2027: Jetzt Tarif wechseln & Beitrag senken

Markus Bauer • 10. Oktober 2026

Generali Beitragserhöhung 2027

Die Generali (ehemals Central) erhöht die Beiträge für viele PKV-Tarife zum 01.01.2027.

(Hier finden Sie tagesaktuelle Informationen zu weiteren PKV Beitragserhöhungen 2027.)


Ein Tarifwechsel nach § 204 VVG ist unserer Erfahrung nach bei der Generali Krankenversicherung besonders herausfordernd. Warum? Etwa weil ein von Ihnen beantragter Tarifwechsel (rechtswidrig) abgelehnt werden könnte. Das darf doch nicht wahr sein? Sehen Sie selbst:

Rechtswidrige Tarifwechsel-Ablehnung Generali


Die Kollegen von CCM schreiben dazu: "Besonders interessant ist, dass der Kunde über das Internet bereits einen Tarif gefunden hatte, in den er wechseln wollte. Was jedoch tat die Generali? Sie schickte ihm ... eine Ablehnung des Tarifwechselantrags aufgrund von Vorerkrankungen. Ein klarer Fall von Tarifwechselproblemen bei der Generali."


Von der Generali Beitragserhöhung 2027 voraussichtlich betroffene verkaufsoffene Kompakt-Tarife

  • GesundPro1 + xy% (exaktes Beitragsplus folgt)
  • GesundPro2 + xy% (exaktes Beitragsplus folgt)
  • GesundPro3 + xy% (exaktes Beitragsplus folgt)
  • GesundProP + xy% (exaktes Beitragsplus folgt)
  • GesundSmart + xy% (exaktes Beitragsplus folgt)


Außerdem steigen 2027 die Generali-Beiträge für viele Bisex-Tarife, die für Neukunden schon lange geschlossen sind. Diese Beitragserhöhungen werden aber nicht vorab kommuniziert, sondern den betroffenen Generali-Kunden erst im Rahmen des Beitragsbescheids im November 2026 mitgeteilt.


Warum erhöht die Generali die PKV-Beiträge 2027?

Kurz gesagt: Weil die Generali muss, wenn die gesetzlich vorgegebenen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Berechnung eines internen Aktuars wird zunächst von einem externen Treuhänder in Kooperation mit der BaFin geprüft, bevor die Freigabe für eine Beitragserhöhung erfolgt.


Allgemeine Gründe für PKV-Beitragserhöhungen

  • Medizinische Inflation: Gehälter z. B. im Krankenhaus steigen
  • Medizinischer Fortschritt: Neue Behandlungsmethoden und Medikamente kosten mehr
  • Lebenserwartung: Wir leben länger als erwartet, schon ein zusätzlicher Monat ist teuer
  • Kapitalverzinsung: Ist schlechter als geplant wegen Niedrigzinsphase von 2008 - 2025


Laut statistschem Bundesamt sind die Krankheitskosten (Behandlungen, Pflege, Prävention, REHA) 2024 um 7,6% gestiegen:

Gruppe Durchschnittliche Pro-Kopf-Kosten in Euro Bemerkung
Männer 5.680 (+ 7,2%)
Frauen 6.960 (+ 7,2%) Lebenserwartung, Schwangerschaften
15 - 29 Jahre 2.390 (+ 5,3%)
30 - 45 Jahre 3.130 (+ 6,1%)
45 - 65 Jahre 5.590 (+ 6,9%)
65+ Jahre 15.080 (+ 7,2%) Ü65 verursachen 53,8% der Gesamtkosten
85+ Jahre 30.150 (+ 4,5%)

Lesebeispiel: Die Pro-Kopf-Krankheitskosten der Gruppe Ü65 sind um 7,2% auf 15.080 Euro gestiegen. Wenn man sieht, dass die Gruppe Ü85 bei ca. 30.000 Euro (2.500 Euro pro Monat) liegt, dann wird klar, dass schon eine nur um Monate höhere Lebenserwartung zu einer Beitragsanpassung führen muss.


Tarifspezifischer Anpassungsgrund: Vergreisungsspirale

Zu den allgemeinen Ursachen für höhere PKV-Beiträge, die alle Tarife betreffen, kann tarifspezifisch eine Beitragsspirale durch "Vergreisung" hinzukommen: 

  1. Tarif wird für Neukunden geschlossen
  2. Tarifkollektiv wird jedes Jahr (fast) ein Jahr älter
  3. Inanspruchnahme der Leistungen steigt mit zunehmendem Durchschnittsalter
  4. Leistungsausgaben und Tarifbeiträge steigen mit zunehmender Inanspruchnahme der Leistungen
  5. Jüngere, gesündere Kunden wechseln in preiswertere Tarife
  6. Kollektivalter und Leistungsausgaben steigen noch schneller
  7. Tarifbeiträge steigen noch schneller


Warum wechseln überwiegend jüngere, gesündere Kunden aus geschlossenen in preiswertere Tarife?

Weil ältere und chronisch kranke Kunden häufig nicht wissen (bzw. im Glauben gelassen werden), dass

  • es für Bestandskunden keine Altersbegrenzung für den internen Tarifwechsel gibt
  • für Bestandskunden keine neue Gesundheitsprüfung benötigt wird, wenn der neue Tarif keine besseren bzw. zusätzlichen Leistungen gegenüber dem alten Tarif hat
  • eine neue Gesundheitsprüfung sich nur auf die besseren bzw. zusätzlichen Leistungen im neuen Tarif beziehen darf (NICHT auf die bisherigen Leistungen des alten Tarifs, für die weiterhin die ursprüngliche Gesundheitsprüfung bzw. der damalige Gesundheitszustand gilt)
  • ein geforderter Risikozuschlag nach einer neuen Gesundheitsprüfung nicht zum Tragen kommt, wenn auf die besseren bzw. zusätzlichen Leistungen im neuen Tarif verzichtet wird
  • eine neue Gesundheitsprüfung (bzw. das aktuelle Ankreuzen von Gesundheitsfragen) verweigert werden kann, wenn auf die besseren Leistungen des neuen Tarifs bei Beantragung ausdrücklich verzichtet wird


Hürden wie die ganz oben beschriebene Ablehnung beantragter Tarifwechsel wegen "veränderter Gesundheit" können zusätzlich von der Umsetzung des gewünschten Wechsels abhalten.


Geschlossene Generali-Tarife, die in den letzten Jahren häufig von Beitragserhöhungen betroffen waren

  • Comfort-Tarife: Comfort 0, Comfort 1 usw.
  • CV3-Tarife: CV3H/250, CV3H/500 usw.
  • EKN-Tarife: EKN 250, EKN 600 usw.
  • KEH-Tarife: KEH 250, KEH 750 usw.
  • KN-Tarife: KN 0, KN 500, KN 1 usw.
  • Privat-Tarife: Privat1, Privat2 usw.
  • Vario-Tarife: V222S2, V323S3 usw.


Speziell für (zu) teure Einbett- und Zweibettzimmer-Tarife der Generali gibt es preiswertere Lösungen.


Jetzt Ihren Generali-Tarif kostenfrei prüfen lassen

Ihre Handlungsoptionen, wenn Ihr Generali-Beitrag 2027 erhöht wird (und auch, wenn Ihr Beitrag 2027 nicht steigt)

  • Zurück in die GKV wechseln (nur U55)
  • Zu einer anderen PKV wechseln: für langjährig Versicherte nicht zu empfehlen
  • Beitragserhöhung widersprechen: wenn überhaupt, dann nur nach anwaltlicher Prüfung
  • Nicht mehr benötigte Zusatz-Tarife (z. B. Krankentagegeld) kündigen 
  • Selbstbehalt erhöhen: kann zu Reduzierung des Jahresbeitrags führen, muss aber nicht
  • Leistungen reduzieren: nicht zu empfehlen und für Beitragssenkung auch nicht notwendig
  • In Basistarif oder Standardtarif wechseln: nur in wenigen Konstellationen zu empfehlen
  • Generali-intern Tarif nach § 204 VVG wechseln: meist die beste Lösung


Vorteile eines Generali-internen Tarifwechsels

  • Alter egal
  • Gesundheit egal
  • Altersrückstellungen bleiben zu 100% erhalten
  • Beitragssenkung ohne Leistungsverzicht möglich
  • ohne Fristen jederzeit und unbegrenzt oft möglich


Wann Ihre Chancen auf eine deutliche Beitragssenkung am besten sind

  • Seit mindestens 15 Jahren bei der Generali bzw. Central
  • Tarif vor Jahrzehnten aufgelegt: EKN, KN, Comfort usw.
  • Tarif für Neukunden geschlossen (nicht mehr verkaufsoffen)
  • Tarif schon lange nicht mehr oder noch nie gewechselt
  • Beitrag steigt zum 01.01.2027 oder seit 2020 stark gestiegen


Jetzt Sparpotenzial checken

Generali-Erfolgsbeispiele 2026 (vorher / nachher)

Kundenstatus Beitrag alt Leistungen alt Beitrag neu Leistungen neu Netto-Ersparnis
Selbstständig 807,42 3,7 Sterne 572,81 4,2 Sterne 224,62
Angestellt 837,71 3,7 Sterne 397,27 3,5 Sterne 440,44
Angestellt 987,08 3,8 Sterne 779,66 3,9 Sterne 207,42
Ruhestand 872,67 3,8 Sterne 379,82 3,8 Sterne 492,85

Beitrag = Monatsbeitrag inklusive anteiliger Selbstbehalt. Die Sterne kommen aus der Profi-Software, berücksichtigen aber keinen Mehrleistungsausschluss, falls dieser von der Generali gefordert wurde.


Wie wir Sie beim Generali-internen Tarifwechsel unterstützen können

  • Generali geeignete Tarifalternativen vorgeben und für Sie berechnen lassen
  • Von der Generali selbst vorgeschlagene Tarifalternativen für Sie überprüfen
  • Detaillierten Preis-Leistungsvergleich für Sie erstellen
  • Auf Basis des Preis-Leistungsvergleichs eingehend beraten
  • Wechsel in Ihren Wunschtarif für Sie um- und durchsetzen
  • Tarif jährlich checken und automatisch neuen Preis-Leistungsvergleich erstellen, wenn es neue preiswertere Tarifalternativen für Sie gibt


Jetzt Gratis-Beratung buchen

Warum Sie unabhängig von der Beitragserhöhung 2027 kontinuierlich handeln sollten

Der von der Verbraucherzentrale beschriebenen PKV-Kostenfalle im Alter können Sie nur vorbeugen, wenn Sie Ihren Tarif regelmäßig prüfen lassen und über die Zeit mehrfach in jüngere Tarife wechseln.


Verbraucherzentrale: Eine häufige Falle bei privaten Krankenversicherungen ist, dass sie im Alter sehr teuer werden.

Verbraucherzentrale: Wer lange bei seinem derzeitigen Krankenversicherer bleibt und geschickt die Tarife wechselt, kann der PKV-Kostenfalle im Alter ein Stück weit vorbeugen.

Anatomie der PKV-Beitragsspirale durch Vergreisung in geschlossenen Tarifen

Nachdem ein Tarif für Neukunden geschlossen wird, steigt das Durchschnittsalter des Kollektivs von Jahr zu Jahr. Mit zunehmendem Alter werden Tarifleistungen häufiger in Anspruch genommen, die Leistungsausgaben und die Tarifbeiträge steigen. Steigende Beiträge veranlassen jüngere und gesündere Kunden, in preiswertere Tarife zu wechseln, wodurch eine Spirale in Gang gesetzt wird.

Steigt der PKV-Beitrag um 4% (5%) pro Jahr, verdreifacht (vervierfacht) er sich binnen 30 Jahren

Ohne Tarifwechsel verdreifacht (vervierfacht) sich der Beitrag bei +4% (+5%) pro Jahr innerhalb von 30 Jahren. Zwischen 2015 und 2015 sind die PKV-Beiträge laut Verband um Ø 3,9% gestiegen. Weil langjährig Privatversicherte oft noch in seit mindestens 15 Jahren geschlossenen Tarifen sind, liegt das durchschnittliche Beitragsplus in dieser Altersgruppe über dem Durchschnitt.

Kontinuierliche PKV-Tarifwechsel sparen enorme Beträge

Stellen Sie mit den 4 Reglern Ihren Beitrag ein, den Berechnungshorizont, die Tarifwechselfrequenz und die Ø Beitragssenkung, die Sie für realistisch halten. Für weitere Informationen auf das i klicken.

Bitte beachten: Die ermittelte Ersparnis ist das mathematisch korrekte Resultat Ihrer Annahmen. Für kontinuierliche Wechsel müssen geeignete Tarife verfügbar sein. Für die Neukunden-Akquise werden aber immer wieder neue Tarife aufgelegt, weil ältere Tarife irgendwann zu teuer werden.

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Was Tarifoptimierer gerne verschweigen und was auch KI bisher nicht verstanden hat

Der Ausschluss von Mehrleistungen im neuen Tarif durch die PKV bzw. der Verzicht auf Mehrleistungen mit dem Ziel, eine Gesundheitsprüfung oder einen Risikozuschlag für die Mehrleistungen abzuwenden, bedeutet NICHT, dass man die Leistungen des alten Tarifs zu 100% behält.

Durch Mehrleistungsverzicht entsteht ein hybrider neuer Tarif mit den Minderleistungen des alten Tarifs

Der Wechsel aus dem alten Tarif links in den neuen Tarif rechts bedeutet konkret:

  • Mehrleistungen mit grünen Sternen rechts werden durch die bisherigen Leistungen links ersetzt
  • Minderleistungen mit roten Sternen rechts werden NICHT durch die bisherigen Leistungen ersetzt


Deshalb ist es eminent wichtig, einen günstigeren Tarif zu finden, der nur wenige Minderleistungen im Vergleich zum alten Tarif hat, damit das bisherige Leistungsniveau annähernd erhalten bleibt.

Kurze Antworten auf häufige Fragen

  • Kann ich intern wirklich ohne Gesundheitsprüfung wechseln?

    Ja, nach § 204 VVG können Sie ohne Gesundheitsprüfung wechseln, auch mit chronischen Krankheiten, solange der neue Tarif nicht besser ist als der alte oder wenn Sie auf die zusätzlichen Leistungen des neuen Tarifs verzichten.

  • Kann ich beim internen Tarifwechsel nach § 204 VVG wirklich meine kompletten Altersrückstellungen mitnehmen?

    Ja, beim Tarifwechsel nach § 204 VVG werden die Altersrückstellungen zu 100% in den neuen Tarif mitgenommen.

  • Kann ich beim internen Tarifwechsel wirklich meinen Beitrag spürbar senken, ohne auf Leistungen zu verzichten?

    Ja, das ist unsere langjährige Erfahrung, dass bei vergleichbaren Leistungen im neuen Tarif eine Beitragssenkung um 20 - 50% möglich ist. Je größer das Tarifprogramm Ihrer PKV, desto wahrscheinlicher, dass es Tarife mit vergleichbaren Leistungen gibt, die aufgrund des jüngeren und gesünderen Tarifkollektivs deutlich günstiger sind.

  • Sind mein Alter und auch mein Gesundheitszustand wirklich egal beim Tarifwechsel innerhalb der Generali?

    Ja, für Bestandskunden ist beim internen Tarifwechsel weder das Alter noch der Gesundheitszustand relevant.

  • Kann ich wirklich jederzeit und unbegrenzt oft wechseln?

    Ja, Sie können Ihren Tarif ohne Fristen immer zum nächsten Monatersten und beliebig häufig intern wechseln.

Jetzt Beitrag 2027 senken
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